Sonntag, 4. November 2018

Sonntag, 14. Oktober 2018

Genuine Fraud - E. Lockhart

Das zweite (und vielleicht auch letzte) Buch, das ich von E. Lockhart gelesen habe. Einige Jahre nach We Were Liars habe ich mal ein weiteres versucht, das wesentlich schwächer war.

33843362
www.goodreads.com





E. Lockhart
Genuine Fraud
Hot Key Books
ISBN: 978-1-4714-0680-5
£ 7,99





Inhalt

Imogen is a runaway heiress, an orphan, a cook, and a cheat.
Jule is a fighter, a social chameleon, and an athlete.
An intense friendship. A disappearance. A murder, or maybe two.
A bad romance, or maybe three.
Blunt objects, disguises, blood, and chocolate. The American dream, superheroes, spies, and villains.
A girl who refuses to give people what they want from her.
A girl who refuses to be the person she once was.


Meinung

Vorweg: We Were Liars konnte mich damals mit vielen unterschiedlichen Charakteren und einem extremen Plottwist begeistern. Genuine Fraud hingegen ist rückwärts erzählt. Es fängt in der Gegenwart an, wir sind irgendwo in Mexiko und Jule ist in einem Hotel, wo sie einer Frau begegnet. Im nächsten Kapitel sind wir einige Wochen vorher, in London. An diesem Punkt weiß man nur, dass Jule sehr gut kämpfen und lügen kann, sich gerne als Imogen ausgibt und Imogen sich das Leben genommen hat.

Langsam werden die Charaktere eingeführt, die nicht sehr zahlreich sind. Im Grunde genommen gibt es nur Jule, die eigentlich Julietta West Williams heißt, und Imogen Sokoloff. Außer den beiden Hauptfiguren gibt es eigentlich nur noch Forrest, Imogens Freund, Imogens Eltern und viele namenlose Randauftritte. 

Jule könnte ein richtig interessanter Charakter sein, vielschichtig und besonders. Aber eigentlich ist sie nur eine notorische Lügnerin, die in schwierigen Verhältnissen groß geworden ist und durch Andere lebt. Sie hat nicht so richtig eine eigene Persönlichkeit, sondern nimmt vieles von anderen Menschen (okay, nur von Imogen) an. In ihrer Vergangenheit hat sie viele Dinge sehr falsch gemacht, stellt sich selber aber ständig als Heldin da. Es ist davon die Rede, dass sie die Heldin ihres eigenen Superheldenfilms ist (die Marvel-Anspielungen haben mir sehr gefallen) und ihre eigene tragische Hintergrundgeschichte hat.

Imogen ist... einfach nur falsch. Und verwöhnt. Adoptivtochter reicher Eltern schmeißt das College, weil es sie langeweilt und reißt nach Marthas Vineyard aus, wo in ihrem Haus allerlei Menschen ein- und ausgehen. Sie bezahlt alles Mögliche für Jule, regt sich dann aber später auf, dass Jule ja nur auf ihr Geld aus sei. Ihr Freund interessiert sie eigentlich gar nicht, ihre Eltern sind ihr auch egal und sie ist ja der Mittelpunkt der Erde.

Die gesamte Geschichte baut auf die Dynamik zwischen diesen beiden Figuren, was an sich ganz gut funktioniert hat. Allerdings war am Ende des Buches immer noch unklar, warum Jule all das getan hat. Warum sie ständig geflohen ist und sich als Imogen ausgegeben hat. Und das war das, was es am Ende für mich noch mal runtergezogen hat. Dieses völlig offene, seltsame Gefühl, das die gesamte Geschichte hinterlassen hat.

Sonntag, 16. September 2018

Sonntag, 19. August 2018

Edinburgh-Haul



Mein Sommerurlaub ging dieses Jahr nach Edinburgh - sieben Tage Schottland mit meiner Lieblings-Christina. Wenn zwei Buchhändler unterwegs sind, müssen natürlich viele Buchhandlungen besucht werden, was zu einem sehr vollen Koffer geführt hat...